Verwunschenes Göhren (Rügen)

Rügen kann schön sein. Göhren kann schön sein. Keine Frage. Göhren kann aber auch ziemlich verwunschen und melancholisch sein. Die Saison ist vorbei. Die Masse an Touristen gibts nicht mehr. Zumindest abends nichts wenn die Wolken aufziehen und der Wind einem nur so um die Ohren pfeift und man es sich lieber daheim vorm TV gemütlich machen will.

Als ich im September auf Rügen eine Hochzeit fotografiert habe bin ich noch einen Tag länger da geblieben. Ich hab die Kap Arkona besucht und hab die Stille am nördlichsten Teil der Insel genossen. Ich war aber auch in Göhren – der östlichsten Stadt. Und davon möchte ich ein paar Bilder zeigen. Wenn man nach Rügen+Göhren googelt bekommt man lauter helle, wohlfühlende und massenkompatible Fotos. Ich dachte mir “drehste den Spieß mal um.” Als ich da war zog sich der Himmel zu. Es wurde dunkel. Es wurde windig. Die Menschnenanzahl verringerte sich mit der jeder Sekunde. Übrig geblieben sind eine Handvoll Menschen auf Land und ein paar Surfer auf dem Wasser. Ich sags euch: zu zweit, dick eingepackt könnte man dort einen “gemütlichen” Abend in stiller Zweisamkeit genießen.

Ziemlich genial war der Göhrener Kurpavillon. Im Sommer, wenn hunderte Menschen in gemütlicher Atmosphäre die Musik genießen war die einzige Melodie an dem Abend die des Windes mit mir als einzigem Besucher. Zusammengestellte Stühle, geschlossene Buden, eingespannte Sonnenschirme und die Lampen boten eine wunderbare Kulisse. So hier jetzt aber die Fotos. Alle kontrastreich in schwarz-weiß gehalten. Das kommt so einfach besser.

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Hier könnte ein cooler Spruch von Einstein stehen. Aber stattdessen gibt's das: